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Internet 2/2015

Immer schneller

Die Geschwindigkeit des Internets verdoppelte sich bisher alle zwei Jahre. Mit Ein- führung von Glasfasernetzen sind nun sogar Datenraten über 100 Mbit/s möglich, theoretisch gar 1000 Mbit/s, also 1 Gigabit pro Sekunde. Thurcom-Leiter Peter Trüby erklärt, wo solche Datenraten Sinn machen und warum das Netz trotz schnellem Abo auch langsam sein kann.

 

Datenmenge und Geschwindigkeiten nehmen stetig zu. Während Youtube bei seiner Einführung im Jahr 2005 lediglich verpixelte, maximal 8 Minuten lange, dumpf klingende Videoclips wiederzugeben vermochte, ist heute beim weltweit grössten Videoportal HD mit 720 Pixeln Standard, wenn auch hoch komprimiert. Auch Web-TV-Anbieter sowie Mediatheken der TV-Station wie z.B. der «SRF Player» liefern HD-Videos. Mit Bandbreiten unter 10 Mbit/s geht hier nicht mehr viel. Und weil an einem Anschluss vielfach mehrere Benutzer hängen, kann es bei 30 Mbit/s eng werden, wenn z.B. 3 HD-Filme parallel geschaut oder downgeloadet werden sollen.

Die vom Netzprovider gelieferte Bandbreite splittet sich nämlich auf die Anzahl Benutzer pro Anschluss auf. Darum sind hohe Geschwindigkeiten
vor allem für Unternehmen wichtig, wo 20 oder mehr Mitarbeitende gleichzeitig am Internet arbeiten. Dies ist ein Hauptargument für Glasfaseranschlüsse bis ins Haus (FTTH) – wenn Server für externe Zugriffe angeschlossen sind.

«Mbit/s sind die PS beim Internet.»

Nicht wenige KMU, aber auch einige Private, unterhalten Server mit ihren Daten darauf gespeichert, auf welche sie, Aussendienstmitarbeitende oder ihre Partner und Kunden von überall her, jederzeit zugreifen können sollten. Gerade für solche ist es wichtig, dass ihre Anbindung nicht nur schnell empfängt bzw. downloadet sondern auch sendet bzw. uploadet. Erst mit der Einführung von Glasfaserkabeln ist es für den Provider möglich, eine synchrone Verbindung anzubieten, also gleiches Tempo für Down- und Upload.

Mbit/s sind die PS beim Internet.
Internetprovider ködern Neukunden mit hohen Geschwindigkeiten. In den meisten Fällen reichen Leitungen mit
75 Mbit/s aus, doch wie bei Autos die PS zählen im Internet die Mbit/s. Geschwindigkeit ist in diesem Business ein Marketinginstrument. Dessen ist und war man sich auch bei Thurcom immer bewusst. Darum investiert Thurcom auch permanent in den Netzausbau, welcher diesen Sommer einen Stand erreicht hat, wo die Geschwindigkeit im ganzen Netz massiv erhöht werden konnte. Wo dies bereits heute geht, erfreuen sich die neuen, schnellen Abos von 150 oder 200 Mbit/s grosser Nachfrage, sagt Peter Trüby. Wo Glasfaserkabel bis ins Haus führen, könnten sogar 1 Gbit/s geliefert werden, sagt er. «Das ist wie einen Lamborghini mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 300 km/h zu kaufen, wo doch nur 120 gefahren werden darf,» fügt er an, denn effektiv wird ein Tempo von
1 Gbit/s auch bei bester Leitung nicht ausgeschöpft. Zum ersten weil selbst 4K-Filme, also Videos mit 4-facher HD-Auflösung, diese nicht benötigen und zweitens, weil das Internet überall Flaschenhälse aufweist, Engpässe wie wir sie von Verzweigungen, Baustellen oder Spurreduktionen bei Autobahnen kennen.

«1 Gbit/s ist mit Kanonen auf Mücken geschossen.»

 

Flaschenhälse drosseln das Tempo.
Gegen die Flaschenhälse im weltweiten Netz würde also nicht mal eine 1 Gbit/s-Leitung nützen. Trüby erklärt: «Ein Inter-
netprovider hat nur Einfluss auf die Leitung von seiner Zentrale zum Abonnenten sowie auf seine Leitung zum nächsten Internet-Hauptknoten». Wenn also ein Benutzer Daten von einem Server in den USA abruft, dann müssen diese via Unterseekabel den Atlantik durchqueren, dann diverse Knoten in Europa durchfliessen, bis sie via Thurcom-Anschluss zu ihm gelangen. Dank leistungsfähigen Unterseekabeln ist der Verkehr zu den USA kein Problem. Wer aber schon in Südafrika war oder auf einer Insel, kennt dieses Problem. Lokale Seiten sind schnell verfügbar, eine von einem anderen Kontinent kann aber schon ein paar Sekunden auf sich warten lassen. Und dies gilt natürlich auch in umgekehrte Richtung, wenn wir von hier z.B. eine Website mit Serverstandort Madagaskar abrufen.

Wie Spuren der Autobahn auf ein durchschnittliches Verkehrsaufkommen ausgelegt sind, so ist dies auch bei Internetleitungen so. In der Rushhour kann es zu Staus kommen – oder webbezogen zu längeren Ladezeiten. Ist wegen einer Baustelle eine Autobahn gesperrt, suchen sich die Automobilisten eine Umleitung. Analog dazu der Datenverkehr. Eine defekte Leitung kann zu Überlastung auf Ausweichleitungen führen.

Für ein langsames Netz sind neben der Leistung des eigenen Rechners auch die zahlreichen unsichtbaren Hintergrunddienste verantwortlich, von Cloud-Sicherungen über Software-Statusabfragen bis zu Trojanern. Ein nicht zu unterschätzender «Bremsklotz» kann der Server sein. Webserver sind für ihre Aufgabe optimierte Computer. Auch sie haben Leistungsgrenzen. Wer in einem Netzwerk arbeitet kennt das. Wenn mehrere Benutzer auf die gleiche Datei zugreifen, dauert es etwas länger oder das System blockiert. Greifen also zuviele Benutzer gleichzeitig auf eine Internetadresse zu, kann dies bei deren Webserver zu Lieferproblemen führen – oder zum Absturz, was manchmal von Hackern bewusst provoziert wird. All diese genannten Bremsen können sich übrigens auch auf Speedtests auswirken.

Welches ist mein passendes Abo?
Peter Trüby empfiehlt: «Unten starten, upgraden wenn nötig. Anpassungen am Abo sind jederzeit möglich». Thurcom
hält im Übrigen die abonnierte und versprochene Geschwindigkeit, unter Vorbehalt der oben erwähnten, von Thurcom nicht beeinflussbaren Flaschenhälse ein, während es Anbieter gibt, die generell 1 Gbit/s plakativ versprechen, auf Anfragen aber zurückkrebsen müssen, obwohl Glasfasernetze vorhanden sind. Diese führen vielfach nur zum Quartierverteilkasten (FTTS). «Zudem sind die Leitungen zu tief berechnet. Werden sie voll beansprucht, fällt die Geschwindigkeit. Man kann dies mit Überbuchungen bei Pauschalreiseveranstaltern vergleichen», sagt Trüby.

Peter Trüby
Leiter Thurcom
Dipl. El. Ing. HTL, Softwareentwicklung

 

Welches Thurcom-Internetabo eignet sich wofür?

Easy
Für E-Mail, Surfen, Twitter, Facebook, Youtube, News, Wetter.

Basic
Für Vielsurfer die Qualität mögen: Youtube und Games in HD-Qualität, Musik- und Videostreaming (HD).

Classic
Das perfekte Abo für Familien oder Kleinbetriebe mit ca. 8 Mitarbeitenden.

Comfort
Das Komfort-Abo für noch mehr Leistung im Haushalt oder im Klein-KMU.

Rapid
Schnell, schneller, Rapid: Das Abo für grosse Daten, ideal für mittlere bis grössere KMUs sowie für Online-Backups.

Deluxe
Kein Luxus, sondern ein Muss für KMUs und Privatkunden, die ganz grosse Datenmengen übermitteln.

«Comfort» ist komfortabel.

Das Thurcom-Internetabo «Comfort» ist ideal für eine durchschnittliche Familie. Die 75 Mbit/s Download- und 10 Mbit/s Upload-Geschwindigkeit genügt völlig für alle typischen Tätigkeiten im Internet. Sie würde sogar ausreichen, wenn alle separat in ihren Zimmern gleichzeitig je einen HD-Videofilm über einen Internet-TV-Kanal schauen würden. Das Abo «Comfort» kostet 68 Franken im Monat.
Nach dem Motto «einfach kombiniert» lässt es sich je nach Bedürfnis mit TV- und Telefonie erweitern. Für nur 4 Franken mehr ist der digitale Festnetztelefonanschluss integriert und für gesamthaft nur 88 Franken erhält der Abonnent zum Internet die TV-Set-Top-Box und VoIP-Telefonie (mehr über digitale VoIP -Telefonie auf Seite 11).

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