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Gut vernetzt 2/2015

Geschwindig­keit und Service sind gefragt.

Flexibilität trotz hoher Geschwindigkeit ist gefragt, denn ob ein einfaches Mittagsmenü oder ein Festbankett, die Wünsche der Gäste stehen im erfolgreichen Degersheimer Hotel und Restaurant Wolfensberg im Zentrum. Parallelen zu Thurcom sind augenfällig.

Der Degersheimer Vorzeige-Gastrobetrieb hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vom kleinen Gasthaus zu einem Ausflugs- und Tagungshotel mit über-
regionaler Ausstrahlung entwickelt, ohne dabei seine Wurzeln zu verlieren.

Der Tag unseres Besuchs könnte schöner kaum sein. Der Sommer scheint noch stärker als der Herbst zu sein. Es ist  Dienstag Mittag. Viele Arbeits-
tätige verbringen hier ihre Mittagspause, dazu ein paar Wanderer und Ausflügler. Die Menükarte ist reichhaltig, vom Wurstsalat bis zur Lachsvorspeise aus der hauseigenen Räucherei, sowie viele regionale und vegetarische Speisen. Die saisonale Spezialität ist derzeit Wild.

Die Gebrüder Senn von links nach rechts: Albert Senn, Joseph Senn, Andreas Senn, Anton Senn.

Wir werden von Anton Senn, einer der vier Brüder der Besitzerfamilie, persönlich bedient. Für ihn ist die Arbeit an der Front selbstverständlich. Alle vier packen an, jeder in seinem Ressort. Das Hotel Wolfensberg ist ein Familienbetrieb, wie es sie in der Schweiz in dieser Grösse immer weniger gibt. Anton ist zuständig für den Gastrobereich, Andreas Senn für Einkauf, Küche und Lebensmittelverarbeitung, Albert Senn für die Haustechnik und die Aussenanlagen, die Administration und Koordination macht Joseph Senn. Und immer noch unterstützend dabei ist Mutter Maria Senn.

«Ein Hotelier hat keine Probleme, nur Herausforderungen.»

 

Sowohl Wanderer, als auch Bankettteilnehmerinnen sollten auf der Karte etwas finden, das sie anspricht, lautet das Betriebscredo gemäss Anton Senn. Die Kehrseite: Für all diese Gerichte müssen entsprechend genügend Zutaten frisch vorhanden sein und ebenfalls Personal, das es zubereiten kann. Kurz nach der Mittagspause werden wir durch die Küche geführt. Die letzten Mittagsbestellungen brutzeln noch. Für die kalte Küche wird eine der Hausspezialitäten zubereitet, Rauchlachsstreifen auf Gurkencarpaccio und in der hauseigenen Bäckerei wird kurzfristig ein Blech mit Nussgipfeln in den Ofen geschoben. «Was möglich ist, produzieren wir selber», sagt Andreas Senn. Dies gilt insbesondere für Back- und Konditorwaren. Um bei einem 7-Tage-Betrieb einen Top-Service bieten zu können, sind insgesamt 25 Mitarbeitende in Voll- und Teilzeitstellen darunter 5 Lernende nötig. Flexibilität ist wichtig. «Darum müssen wir immer mindestens zu dritt in der Küche sein.» Der Gast soll sich wohlfühlen, keine Hektik spüren, sagt Senn und betont: «Eine solche darf auch unter dem Personal gar nicht erst aufkommen, auch nicht mittags, wenn bis 13 Uhr alle ihr Essen serviert haben möchten.» Am Mittag sind Service und Geschwindigkeit gefragt, denn die Zeit der Gäste ist begrenzt. «Ich staune selber immer wieder, wie die Küche das schafft», sagt Anton Senn. Selbstverständlich gilt es, trotz Druck alle Vorschriften der Lebensmittelverordnung minutiös einzuhalten, denn die Qualität ist den Senns äusserst wichtig. Zudem sind die Kontrollen strikt. Inzwischen ist Joseph Senn zu uns gestossen. Zuständig für die Betriebsleitung, legt er Wert darauf, dass er nur einer von vier sei – kein Chef.

Auch Küchenchef Andreas Senn gerät trotz viel Arbeit am Mittag nicht in Hektik.

Rauchlachs ist eine der Hausspezialitäten, vom Küchenchef selbst mariniert und geräuchert.

Der Wolfensberg punktet auch mit seiner Lage innerhalb einer voralpinen Landschaft, verglichen mit den alpinen Tourismusdestinationen zwar unspektakulär aber dennoch beeindruckend schön. Degersheim ist kein Hotspot, es liegt an keiner Hauptroute. Wintersport kann heute trotz 900 Metern über Meer nicht mehr garantiert werden. Doch trotz dieser und anderer Nachteile haben die Senns ihr Hotel weiter entwickelt. Das Haus ist seit 1932 stetig gewachsen. Neben der Gastronomie setzt man stark auf Seminare und Kongresse. Auch in einer Zeit von Internet und Videokonferenzen hat diese vermeintlich veraltete und auch eher teure Form der Tagung nicht ausgedient, denn in einer entspannten Atmosphäre, in der sich Sitzungen und Freizeit abwechseln, können Strategien, Ideen und Problemlösungen entstehen und wachsen. Internet braucht es trotzdem und die Senns sorgen dafür, dass es über genügend Leistung verfügt – zusammen mit Thurcom. «Bei uns ist W-LAN gratis und ohne Zugangscode verfügbar,» sagt Joseph Senn. Dieser Service werde heutzutage erwartet und müsse für ein Hotel selbstverständlich sein, fügt er an – in allen Räumen wie auch draussen im Garten. «Das wird sehr geschätzt.»

«Wir haben internationale Gäste, werden darum auch international verglichen,» begründet Joseph Senn den hohen Level der Kommunikationstechnik im Wolfensberg. «Dabei sind wir auf die guten Produkte und den schnellen Service von Thurcom angewiesen.» Warum haben sie sich für den lokalen Anbieter entschieden? «Die Netzanbindung von Thurcom ist schneller und zuverlässiger,» nennt Senn, der auch privat Thurcom-Kunde ist, als Hauptgrund. Wer sich nun vorstellt, ein Hotel mit 45 Betten, Seminarräumen und flächendeckendem W-LAN auch für alle Restaurantgäste müsste die schnellstmögliche Anbindung haben, täuscht sich. Zwar profitiert, der ausserhalb von Degersheim gelegene Gastrobetrieb, von einem Glasfaserkabel bis kurz vors Haus, also vom FTTS-Standard. Für sein Thurcom-«Comfort»-Internetabo mit einer Downloadgeschwindigkeit von 75 Mbit/s und einem Uploadtempo von 10 Mbit/s würde jedoch eine konventionelle Kupferleitung vollständig ausreichen. Wie im Artikel auf Seite 8 beschrieben, bedarf es für üblichen Mailverkehr, Social-Media-Anwendungen und alltägliches Surfen keine hohen Bandbreiten. Viel wichtiger für ein stabiles Netz, ist in einer Anlage wie dem Wolfensberg, ein dichtes W-LAN. Dazu müssen an den richtigen Orten genügend Access-Points, also «Antennen» eingerichtet werden. In der Regel ist dies die Aufgabe von Netzwerktechnikern. Aber auch Thurcom bietet hierzu ihre Dienste an. Natürlich werden auch Fernsehprogramme und Telefonie in allen 28 Zimmern von Thurcom geliefert.

«Wir sind regional verankert, gleichzeitig weltoffen. Wir passen uns den Gästen an – müssen dies auch, um am Markt zu bleiben,» sagt Senn und zitiert so einen Satz, wie er auch von Thurcom stammen könnte.

Das Dreistern-Hotel Wolfensberg wurde 2009 als «Typisches Schweizer Hotel» ausgezeichnet.

Bauernhof, Stickereibetrieb, Hotel


Im Jahr 1900 war das 1685 erbaute Bauernhaus bereits als Restaurant «Zur Frohen Aussicht» bekannt. Zur Hochblüte der Stickereizeit standen auch im Wolfenbsberg zwei Stickmaschinen. 1932 übernahm die Familie Senn das Haus. Seit 1948 wird die Liegenschaft Wolfensberg stetig ausgebaut und erweitert. Aus dem Stickereisaal wurde ein grosser Speisesaal, anstelle der Scheune entstand in den Sechzigern ein erster Anbau mit Gastzimmern. Der Schritt zum Hotel erfolgte 1979 durch Um- und Ausbauten. Im gleichen Jahre erfolgte die Auszeichnung zum Drei-Sterne-Betrieb durch Hotellerie Suisse. Für die nahe Zukunft ist ein weiterer Anbau im Westen geplant.

Hotel Wolfensberg
9113 Degersheim
071 370 02 02
www.wolfensberg.ch
info@wolfensberg.ch

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