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Gut vernetzt 1/2018

Digitalisiert und bodenständig

Innert zwanzig Jahren ist die Ein-Mann-Werkstatt von Markus Fust zu einem mittelgrossen Unternehmen mit modernster Einrichtung gewachsen. Handwerk und Digitalisierung schliessen sich nicht aus. Herzstück ist die komplette IT-Vernetzung.Schreiner, das ist für Markus Fust eine Leidenschaft, eine Berufung. Entweder man macht es richtig oder lässt es ganz, sagt er. Auch heute ist er gerne in der Werkstatt, denn trotz jederzeit guter Erreichbarkeit aller Abteilungsleiter, setzt Fust auf die Eins-zu-eins-Kommunikation. Offenheit gehört zur Unternehmenskultur. An der Infowand im Eingangsbereich zur Produktionshalle, finden die 55 Mitarbeitenden, darunter 19 Lernende in der Werkstatt und im Planungsbüro, stets aktuelle Zahlen und Infos über Verkaufserfolge und Geschäftsgang.
Selbst bei der heutigen Grösse ist das Unternehmen noch immer inhabergeführt vom Gründer und Patron. Inhaber Markus Fust ist ein Macher. Vor 20 Jahren gründete er seine Schreinerei. Ideen, Zuverlässigkeit,  unermüdlicher Einsatz und ein Team, das wie eine Sportmannschaft zusammenarbeitet, haben das Wachstum ermöglicht.

Philipp Urech erklärt die Steinschneidemaschine. Ihre Möglichkeiten sind beeindruckend. Der Schnitt erfolgt mittels eines Wasserstrahls. Sein Druck beträgt 4000 bar. 


Markus Fust weiss die Dienste von Thurcom zu schätzen. Showroom und Büros liegen im Osten, der Produktionsbetrieb im Westen Wils. Was früher schwierig gewesen wäre, ist heute dank zeitgemässer Kommunikationstechnik unproblematisch. Die Standorte sind via Glasfaser-Standleitung verbunden. Für den Zugang ins Internet nutzt Fust ein  Thurcom-Internet-Abo. Es ist integraler Bestandteil des Intranets von Fust. Angeschlossen sind neben allen Arbeitsplätzen auch Lisa, Leonie, Laura, Lena, Lara und Lilly. So nennen die Wiler Schreiner ihre modernen High-Tech-Maschinen. Wie jeder von uns aus der Textverarbeitung ein Dokument an den Drucker zum Druck sendet, können vereinfacht ausgedrückt die Planer und Zeichner von Fust ihre Ausführungspläne gleich an die Maschinen zur Verarbeitung übermitteln.
«Die Digitalisierung ist bei uns weit fortgeschritten», sagt Markus Fust mit etwas Stolz. «Dank ihr ist es möglich, Kundenaufträge ergonomisch und hocheffizient herzustellen», so der Unternehmer weiter. Das Beispiel des Onlineshops von Fust demonstriert, was Digitalisierung effektiv bedeutet: Der Kunde wird zum Designer und erhält hochwertige Regale und Möbel zu atraktiven Preisen – ab Juli 2018 auch Massschränke. Er stellt sich online mittels Schrank-Konfigurator sein individuelles Möbel mit Wunschoberflächen, Idealmassen und Ausstattung zusammen. Jede Änderung wird laufend in 3D dargestellt. Dabei kann der Preis stetig abgefragt werden. Das System erstellt nach dem «Kaufen»-Klick automatisiert einen Ausführungsplan und die Stückliste der benötigten Elemente, Schrauben und Beschläge. Die Maschinen schneiden die erforderlichen Seitenteile, Fronten, Böden usw. zu und versehen sie mit einer Etikette mit Kunden- und Objektangabe, damit ihre Verwendung klar definiert ist. Danach werden sie in Packungen zuhanden der Montage zusammengestellt oder gleich maschinell zusammengebaut.

Verkaufsleiter Benno Länzlinger aus Mosnang ist die rechte Hand von Inhaber Markus Fust. Schreinermöbel zum Onlinepreis lautet denn auch der Slogan. «Der Kunde wählt und plant. Er macht zusammen mit der Software alles selber. Dadurch fallen bei uns ganze Arbeitsschritte weg, was es uns ermöglicht, wesentlich günstiger zu kalkulieren», erklärt Markus Fust. Technologie macht es möglich. Er erwähnt aber auch die aufwendige Entwicklung dieses Shops, der in Zusammenarbeit mit externen Spezialisten programmiert wurde.
Schmerzt denn bei dieser Automatisierung nicht das Herz des Schreiners? «Nein», erwidert Fust, «nur diejenigen Arbeiten werden automatisiert, welche monoton und stark ermüdend sind. Praktisch jeder Kundenauftrag beinhaltet viele handwerkliche Details, bei denen es das Geschick gut ausgebildeter Schreiner benötigt.» Eine Ausnahme bildet das «Ecoleo»-Regalprogramm. Doch auch dieses neuartige Steck-Baukastensystem, das aus normierten, vorgefertigten Wänden, Tablaren und Türchen besteht, lässt sich äusserst verschiedenartig zusammenbauen und einsetzen. «Jeder baut sich daraus etwas anderes. Vom Korpus über ein Sideboard bis zum Bücherregal ist alles möglich», sagt Verkaufsleiter Benno Länzlinger. Er und Markus Fust ergänzen sich. Der bodenständige Länzlinger ist es, der als Verfechter des traditionellen Handwerks auftritt.
Selbstverständlich finden sich bei Fust noch Säge-, Fräs-, Hobel- und Bohrmaschinen. «Wir setzen den Fokus weiterhin auf Spezialanfertigungen», sagt Markus Fust, «denn unsere Vielseitigkeit hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind.» Und um noch mehr Ideen unabhängig von Dritten umsetzen zu können, hat Fust kürzlich eine Schneidemaschine für Steinplatten, Glas, Keramik und Metall gekauft. Lilly, so ihr Name, kommt dem Unternehmen vor allem bei der Umsetzung von modernen Bad- und Kücheneinbauten entgegen. «Mit Lilly erweitern wir unsere Materialkompetenz», sagt Fust. «Und weil wir alles inhouse machen können, sind wir weniger von Lieferanten abhängig, was uns mehr Sicherheit in Sachen Termine und Kosten gibt.»

«Wichtig ist uns eine möglichst grosse Unabhängigkeit von Zulieferern.»
Markus Fust


Ausruhen gibt es bei Markus Fust nicht.  Aktuelles Beispiel ist die geplante Holzerlebniswelt im Showroom. Fust möchte Interessierten den natürlichen Baustoff Holz näherbringen. Mit der Ausstellung «Möbelwald» will er den Weg vom Baum zum fertigen Möbel für alle Sinne erlebbar darstellen. Anfang Februar existierten erst Skizzen, doch bereits Anfang Mai 2018 wird diese Ausstellung für das Publikum geöffnet. Benno Länzlinger ist massgeblich am kreativen Entstehungsprozess beteiligt. Für die handwerklichen Arbeiten sind vor allem auch die Schreinerlehrlinge verantwortlich. Gewonnen wird der benötigte Platz, indem Fust den Handel mit eingekauften Polstermöbeln einstellt. Dieser passe nicht mehr in die Strategie.
«Was durch uns verkauft wird, ist von uns hergestellt», sagt Benno Länzlinger, der seit 19 Jahren dabei ist und massgeblich zum Aufbau der Firma beigetragen hat. «Fust steht für Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit, für individuelle und modulare Produkte, gefertigt im eigenen Haus.»

Präzise zugeschnitten, liegen die Teile bereit für die Weiterbearbeitung. Trotz hohem Automatisierungsgrad ist Markus Fust der direkte Austausch mit seinen Mitarbeitenden wichtig.

Vom Wald in die Stube

Im Mai 2018 wird die Fust Schreinerei in ihrem Showroom eine Holz-
erlebniswelt eröffnen. Im Mittelpunkt wird der Baustoff Holz stehen, emotional und erlebbar mit allen Sinnen. Besucherinnen und Besucher werden bei einem Barfussgang den Waldboden spüren. Sie werden die verschiedenen Holzarten riechen. Holz ist Natur, Holz ist modern, Holz ist unersetzbar, so lautet die Botschaft dieser speziellen, neuen Ausstellung von Fust.

Fust Schreinerei Wil
www.fustwil.ch

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